Einweihung eines symbolischen Gedenkortes auf der Burg Anhalt

Erstmalige Nutzung des Gedenkortes in der ehemaligen Kapelle bei seiner Einweihung
Erstmalige Nutzung des Gedenkortes in der ehemaligen Kapelle bei seiner Einweihung

Im Rahmen des Jubiläumsjahres wurde die Burg Anhalt als Namensgeberin des Landes von einem Arbeitskreis aus Kommunen, Landesbehörden und der Evangelischen Landeskirche Anhalts in einem breit angelegten Prozess zu neuem Leben erweckt. Die gesamte Maßnahme umfasst die Erneuerung der Wegeausweisung und Beschilderung, die Sanierung der Burganlage und ihrer Wegführung, die Aufstellung von Objektinformationstafeln, Werbung und Marketing sowie die Schaffung eines symbolischen Gedenkortes in der ehemaligen Kapelle der Burg. Als Gesamtzielsetzung wurde formuliert: „Die Burg Anhalt soll für ein breiteres Publikum als einzigartiger, geschichtsträchtiger und symbolischer Ort in angemessener Weise erschlossen werden.“ Zur Umsetzung dieses Zieles erwies sich die Schaffung eines symbolischen Gedenkortes als zentraler Baustein, in dem Stücke aus der anhaltischen Geschichte und Gegenwart in einer Hülse bewahrt werden. Besuchern soll hierdurch Gelegenheit geboten werden, den Beginn der anhaltischen Geschichte in der Atmosphäre eines über 800 Jahre alten Platzes zu vergegenwärtigen, der den Besucher nicht unberührt läßt. Zudem wird die Möglichkeit der Nutzung für kleinere Veranstaltungen das Besondere dieses Ortes unterstreichen. Am 30. Juni 2012 konnte der Gedenkort durch Landwirtschaftsminister Dr. Onko Aeikens eingeweiht und die Gedenkhülse von Persönlichkeiten aus verschiedenen Bereichen dauerhaft deponiert werden.

Das Projekt wurde mit 4.160,- € gefördert.

Grundsätzliches zur Burg Anhalt und zur Geschichte Anhalts:

Beitrag von Sandra Meyer, Landeskorrespondentin Sachsen-Anhalt von MDR Figaro

Quelle: MDR Figaro – Das Kulturradio des Mitteldeutschen Rundfunks

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Stadt Harzgerode (Träger)